Tag des Zebrastreifens
Hurra für Dickstrichketten. Der 1. September steht im Kalender ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit für Fußgänger. Zumindest wenn es nach den Mitgliedern der Deutschen Studiengesellschaft für Straßenmarkierungen e. V. (DSGS) geht, die dieses Datum zum nationalen Tag des Zebrastreifens erklärt haben.
Kommen Sie mit einem Fahrzeug an einen Zebrastreifen, müssen Sie Fußgängern, die den Übergang erkennbar benutzen wollen, Vorrang gewähren. Das bedeutet, dass Sie die Geschwindigkeit verringern und ggf. warten müssen, bis die Fußgänger den Zebrastreifen überquert haben.
Es gibt Länder, in denen Zebrastreifen wirklich ernst genommen werden (zB in Ungarn) und Länder, wo man sich darauf überhaupt nicht verlassen kann (zB in Italien).
In Deutschland funktioniert das einigermaßen. Wie Pesu07 schreibt kommt das in Italien eher einem „russischen Roulette“ gleich wenn man den Zebrastreifen benutzen will.
Wenn man beobachtet, wie junge Mütter ihre Kinder erziehen, wird man traurig. Die rennen mit dem Handy und dem Kind an der Hand, ohne nur aufzuschauen über den Zebrastreifen.
Der Zebrastreifen war eine Erfindung, die vielen Menschen das Leben gerettet hat. Trotzdem ist ein Zebrastreifen kein "Freigangschein"!
Vorsicht und schauen ist trotzdem wichtig!
Vorsicht und schauen ist trotzdem wichtig!